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Reden CSD 2026

Sévi Happy CSD! Es erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit, heute als Teil des Co-Präsidiums des Vereins CSD Baselland schon zum dritten Mal vor euch stehen zu dürfen. Mit euch wunderbaren Menschen, aus dem Baselbiet, aus der Stadt, aus Bern, aus Zürich und weiteren Teilen der Schweiz und auch Deutschland! Danke für euren Support!! Ein Hinweis gleich zu Beginn: Leider hat es mit Gebärdensprachenübersetzung nicht geklappt dieses Jahr. Ihr könnt aber alle offiziellen Reden auf unserer Homepage mit- und nachlesen! ----- Dass wir heute hier sein können, ist für mich nicht selbstverständlich. Es ist das Ergebnis von Menschen, die vor uns gekämpft haben. Die sichtbar waren, als das gefährlich war. Den Menschen, denen wir die ersten Prides/CSDs verdanken! Von Menschen, die laut wurden, als von ihnen Schweigen erwartet wurde. Und auch heute sind wir Queer. Laut. Sichtbar. Queer wie in Selbstbestimmung Queer wie in Vielfalt Queer wie Zusammenhalt Denn unsere Community war schon immer dann am stärksten, wenn wir füreinander eingestanden sind. Queer bedeutet für mich, unsere Vielfalt als Stärke zu verstehen. Queer bedeutet für mich nicht den Anspruch zu haben «normal» zu sein - denn „normal“ war schon immer ein Massstab, bei dem Menschen ausgeschlossen wurden. Zu laut. Zu anders. Zu viel. Zu queer. Wir kämpfen nicht für Normalität. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist, für eine Gesellschaft, in der niemand weniger werden muss, um dazuzugehören. Eine Gesellschaft, die versteht, dass Menschen verschieden sind – und dass genau darin ihre Stärke liegt. Laut. laut, weil Schweigen uns unsichtbar macht. laut, weil wir erleben, wie Hass und Hetze wieder zunehmen. laut für unsere trans Geschwister, weil sie – noch immer - zur Zielscheibe rechter Hetze und politischer Kampagnen gemacht werden. laut, weil es Menschen gibt, die uns erklären wollen, wie wir zu sein haben laut für uns alle laut, weil wir Raum einnehmen. Auf der Straße. In der Politik. In unseren Schulen. In unseren Familien. Im Alltag. Laut für dich am Strassenrand: Du bist nicht allein. Du bist genau richtig wie du bist Du hast einen Platz in dieser Welt. Du wirst geliebt! Sichtbar Sichtbar, weil wir es verdient haben, gesehen zu werden. Sichtbar, weil versucht wird uns unsichtbar zu machen Aber wenn Menschen unsere blosse Sichtbarkeit als Provokation empfinden, dann liegt das Problem sicher nicht bei uns. Sichtbar als CSD Baselland. Denn Sichtbarkeit entsteht nicht von allein. Sie entsteht, wenn Menschen sich organisieren. Wenn Menschen Zeit, Energie und Herz investieren. Wenn Menschen den Mut haben, auch dort sichtbar zu sein, wo das nicht immer selbstverständlich ist. Hier. Jetzt. Im Baselbiet. Denn queeres Leben findet auch auf dem Land statt. Hier leben und lieben wir und gestalten unsere Gemeinden mit. Und in all unserer Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit brauchen wir einander. Denn die Stärke unserer Community lag noch nie darin, dass wir alle gleich sind. Unsere Stärke liegt darin, dass wir füreinander einstehen. Solidarität beginnt nicht erst dort, wo wir dieselben Erfahrungen machen. Solidarität beginnt dort, wo wir zuhören. Wo wir füreinander da sind. Wo wir vielleicht nicht alles verstehen was andere erleben und doch füreinander einstehen. Wir werden nicht immer einer Meinung sein. Wir werden nicht immer dieselben Erfahrungen machen. Aber wir hören einander zu. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, nicht spalten! Denn das ist es was sich jene wünschen, die unsere Rechte infrage stellen. Unsere Antwort darauf muss Zusammenhalt und Solidarität sein. Wir brauchen einander, um uns gegenseitig zu stärken. Denn solange Menschen in politischen Ämtern sind, die gegen die Rechte queerer Menschen Stimmung machen, solange Verbündete von rechtsradikalen im Landrat sitzen, solange bleibt unser Engagement notwendig. Solange bleibt unsere Sichtbarkeit notwendig. Solange bleibt unsere Solidarität notwendig. Und solange bleibt auch unser Protest notwendig. Unsere Leben, unsere Menschenrechte sind kein politisches Verhandlungsthema, unsere Würde steht nicht zur Abstimmung. Unsere Existenz ist nicht verhandelbar! Happy CSD! Und ich freue mich heute das Mirko an Philomena weitergeben zu dürfen. Es ist mir eine Ehre ab deiner Seite im Vorstand zu wirken. Es ist mir eine Ehre dich kennen zu dürfen. Schön dass du da bist! Lasst uns nochmal laut sein für Philomena! Besonders freue ich mich jetzt auch, das ich das Mikro an Robine weitergeben kann, danke an das Kollektiv vom CSD Bern, dass ihr uns hier auf dem Land supportet! Sind wir nochmal laut für Robine! Ich möchte nun ein paar Dankesworte ganz speziell ans Laufwerk richten, die uns in den letzten 3 Jahren unterstützen. Dass ihr mich (hoffentlich) alle hört, verdanken wir unteranderem dem Laufwerk in Liestal. Das Laufwerk ist uns auch Heimat für Events, für unseren "Stammtisch"- wir suchen noch immer nach einem passenden Namen - und auch einfach so! Danke für euren Support und danke dafür, dass wir bei euch einfach sein dürfen! Wie ich schon erwähnt habe, sind wir auf jede Unterstützung angewiesen um unsere Arbeit für den CSD und darüber hinaus machen zu können. Wir freuen uns also über alle neuen Mitglieder, die leisen und die lauten. Auf unserer Homepage www.csd-baselland.ch findet ihr alle Infos dazu! Und nun, lasst uns gemeinsam nach Basel fahren und zusammen feiern, dass es uns gibt! Wir starten in Basel mit der LOS in der Reihe mit der Nummer 8. Happy Pride!!

Philomena Hoi zämä. Ich heisse Philomena und bin eine trans Lesbe Mitte 30. Ich haderte ab meiner Pubertät viel und lange, bis ich endlich verstand, dass ich mich in einem männlichen Körper nicht wohl fühle und eine Transition benötige, um meiner Transidentität endlich auch körperlich zu entsprechen. Meine sexuelle Orientierung war unabhängig davon und nebensächlich für mich. Tatsächlich hat sich diese aber während der Hormontherapie verändert und schliesst nun einige wenige Männer mit ein. Aber auch meine Anziehung zu Frauen hat sich verändert und fühlt sich nun tiefgreifender und vielfältiger an. ​ Jedenfalls können Menschen sehr unterschiedlich sein und es gibt viele mögliche Wege, eine Transidentität zu entwickeln. Die Forschung zu Transgeschlechtlichkeit ist leider noch nicht sehr weit und wird oft von fehlgeleiteten Motiven und Bias (bzw. Denkfehlern) verzerrt. Eindeutig belegt ist aber, dass es trans Menschen schon immer gegeben hat und in gewissen Kulturen, wie z.B. in Thailand, schon lange in der Gesellschaft sichtbar leben. Ebenfalls klar ist, dass eine Transidentität wie alle komplexeren psychologischen Merkmale aus einem Zusammenspiel von Genetik- und Umwelteinflüssen entsteht. Weil daraus so unterschiedliche Lebensgeschichten entstehen, sollte es auch nicht erstaunen, dass trans Menschen unterschiedlich lange benötigen, um ihre Transidentität festzustellen und um sich zur Transition zu entschliessen. Manche trauen sich leider gar nie und leiden ein Leben lang. Ich habe jedenfalls jahrelang viel über meine Sehnsucht nach Weiblichkeit nachgedacht und dabei jeweils gesellschaftliche Faktoren und Entwicklungen berücksichtigt. Ich kam irgendwann zum Schluss, dass ich mit meiner Persönlichkeit und meinem Wesen viel besser als Frau passe, allerdings erschienen mir die gesellschaftlichen Risiken und Herausforderungen zu dem Zeitpunkt unbewältigbar. Ich hatte damals grosse Angst davor, während der Transition ständig angestarrt zu werden, mich immer wieder erklären zu müssen, sozial geächtet zu werden oder gar Opfer von Gewalt zu werden. Heute ist mir klar, dass mir diese Ängste meiner Identitätsfindung im Wege standen und ich Glück habe, dass mir bisher nichts Schlimmes zugestossen ist. Das liegt wohl auch daran, dass die meisten Menschen sowieso mehr mit sich selbst beschäftigt sind. Aber ich mache mir auch viel mehr Gedanken, wo und wann ich lieber nicht mehr alleine unterwegs sein möchte. Jedenfalls vergingen dadurch nochmals einige Jahre, während denen ich immer wieder nach Strategien suchte, doch noch irgendwie als Mann glücklich zu werden. Allerdings stellte ich mit der Zeit mehr und mehr fest, dass mich alle diese potenziellen Strategien irgendwie anwiderten und nicht zu mir passten. Sie standen eben auch im Widerspruch zu meinem inneren Drang, eine Frau zu werden, den ich lange nicht ganz akzeptieren konnte und lieber verdrängte, und konsequent verschwieg. Rückblickend hat sich dieser Drang schon irgendwann während der Pubertät zu manifestieren begonnen, fühlt sich aber für mich eher wie etwas Instinktives an und ist kaum in Worte zu fassen. Schliesslich konnte ich mich endlich dazu überwinden, Hilfe zu holen und mit der Transition zu beginnen. Manchmal finden Leute das mutig von mir. Das ist aber ein Trugschluss, denn stattdessen schätzte ich zu dem Zeitpunkt das Risiko, keine Transition durchzuführen - und somit depressiver zu werden, allenfalls gar bis zum Suizid - viel grösser als die Risiken einer Transition. Seither geht es mir jedenfalls besser als je zuvor und ich bin endlich zufrieden mit meiner Identität. Meine inneren Kämpfe und Auseinandersetzungen ergeben nur im gesellschaftlichen Kontext Sinn und sind geprägt von all den Zwängen gesellschaftlicher Erwartungen bzgl. geschlechtlicher Rollen. In diesem Sinne bin ich auch überzeugt, dass ich meine Transition viel jünger begonnen hätte, wäre ich 10 oder 15 Jahre später geboren worden. Gesellschaftliche Zwänge und Erwartungen an Geschlechterrollen sind so zahlreich und allgegenwärtig in unserer Kultur, dass sie vielen gar nicht wirklich bewusst sind. Ob ich wohl diesen Drang zum Weiblichsein genauso entwickelt hätte, wenn ich nicht in einer patriarchalen und cis-heteronormativen Gesellschaft aufgewachsen wäre? Die Frage ist rein hypothetisch zu verstehen. Ich bin auch wegen der sozialen Prägung so geworden, wie ich bin. Wie eigentlich alle Menschen. Und wäre ich in einem anderen Umfeld aufgewachsen, wäre ich ein anderer Mensch. Nun gibt es noch viele andere gesellschaftliche Zwänge und Erwartungen. Trans Menschen stellen zwar nur eine kleine Minderheit dar. Aber wenn wir alle verschiedenen Arten von Minderheiten zusammen betrachten, sind wir doch sehr viele. Und es ist auch offensichtlich, dass eine gleichberechtigte, tolerante Gesellschaft auch für jene von Vorteil ist, die sich keiner Minderheit zugehörig fühlen. Deshalb finde ich es so wichtig, dass sich verschiedene Minderheiten nicht spalten lassen, sondern zusammen arbeiten wo sinnvoll, und solidarisch für mehr Gleichberechtigung kämpfen und schon Erreichtes verteidigen. Und ich denke, dass wir uns nicht zu sehr in unsere Bubbles zurückziehen und als Vertreter*innen unserer Minderheiten auch den Dialog mit der jeweils entsprechenden Mehrheit suchen.

Robine (CSD Bern) Im Jahr 2025 wurden 281 queerfeindliche Hate Crimes gemeldet. Jede dritte queere Person hat bereits körperliche oder sexuelle Übergriffe erlebt - und die Zahlen steigen stetig. Fragt man in der Politik nach, haben andere Themen meistens Vorrang - die Bedürfnisse und Rechte von queeren Menschen werden selten priorisiert. Doch während wir in der Schweiz das Glück haben, dass unsere Rechte nur stagnieren, werden sie andernorts stets abgebaut. Trans Menschen in manchen US-Bundesstaaten stehen seit diesem Jahr ohne ID da, weltweit wird die Versorgung mit überlebenswichtigen Hormonen künstlich verknappt und in Österreich dürfen queere Menschen immer noch straffrei diskriminiert werden. Und nicht nur für uns war dies bisher ein erschreckendes Jahr. Im 2026 sind bereits mindestens 990 Menschen auf der Flucht übers Mittelmeer ertrunken. Die Seenotrettung wird immer mehr behindert von der Küstenwache, die mit der Unterstützung von Frontex Menschen nicht nur abweist, sondern damit tötet. Menschen fliehen vor Krisen, die wir in Europa mitverursachen und anstatt uns unserer Verantwortung zu stellen, schotten wir uns ab. Wir weisen Menschen an den Grenzen Europas ab und lassen zu, dass sie statt Hilfe zu bekommen in den sicheren Tod gehen. Die SVP hat eine Initiative an die Urne gebracht, die an Migrationsfeindlichkeit und Rassismus kaum zu überbieten ist - und war damit so erfolgreich, dass 45% der aktiven Stimmbevölkerung dafür gestimmt haben. Seit Januar gab es bereits 14 Feminizide in der Schweiz - von denen wir wissen. Dieses Jahr hat den ersten Billionär der Geschichte überhaupt gesehen. Ein Mensch, der sich nicht nur Politiker*innen, sondern ganze Demokratien kaufen kann. Ebenfalls im Jahr 2026 haben die USA mit Hilfe von Israel einen Angriff auf den Iran gestartet, der über 15’000 Tote forderte. Während der Westen laut etwas von der Befreiung der Frauen schrie, litten hauptsächlich die Menschen vor Ort - mehr als die Hälfte der Ermordeten in diesem Krieg waren zivile Opfer aus dem Iran und dem Libanon. Seit zweieinhalb Jahren begeht Israel einen Genozid an der Bevölkerung Palästinas. Und das, nachdem die Nakba, die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung durch Israel, bereits seit über 70 Jahren andauert. Der Gazastreifen mitsamt seiner Bevölkerung wird fast ununterbrochen bombardiert - selbst während der sogenannten Waffenruhe. Die Westbank wird immer wie mehr illegal besetzt, während die indigene Bevölkerung stetig weniger Rechte hat und immer öfter von den israelischen Siedlern getötet wird. Laut offiziellen Zahlen starben bereits mehr als 70’000 Menschen an diesem Genozid - wie hoch die Dunkelziffer ist, wissen wir nicht. Heute ist der 27. Juni und in Liestal werden 39 Grad erwartet. Die Hitze bricht weltweit Rekorde. In unseren Schulzimmern sind über 35 Grad und wir erwarten von unseren Schüler*innen, dass sie da noch etwas lernen sollen. Je ärmer dein Viertel, desto schlechter isoliert sind die Wohnungen, desto weniger begrünt ist es - desto heisser wird die Wohnung. Home Office bringt dann auch nichts mehr. Währenddessen berichtet der Blick mit Bildern von Fächern und Schwimmbädern. Was eigentlich berichtet werden sollte: In Frankreich sind letzte Woche bereits 18 Menschen durch die Hitze gestorben. In Indien starben an einem Tag über 3000 Menschen. Weltweit sterben jedes Jahr eine halbe Million Menschen an der Hitze. An der menschengemachten Hitze. … Die Politik tut so, als hätten all diese Ereignisse, all diese Probleme und schrecklichen Geschehnisse nichts miteinander zu tun. Die träge, bürgerliche Politik der Schweiz will uns weiterhin erzählen, dass Klimakrise und Genozide keinen Zusammenhang haben. Die grossen Medien der Schweiz und der ganzen Welt berichten über jedes einzelne von diesen Dingen – wenn sie denn darüber berichten – als wären es alles separate Probleme. Völlig losgelöst voneinander. Als ob! Als ob die Klimakrise, steigender Rechtsextremismus, Queerphobie, Rassismus und Misogynie nichts miteinander zu tun haben! Die Ursachen für alles davon sind die gleichen. Kapitalismus, Neofaschismus und das Patriarchat führen dazu, dass nichts gegen die Klimakrise gemacht wird, obwohl die Wissenschaft mindestens seit den 1970ern davor warnt. Sie führen dazu, dass Sexismus und Misogynie immer noch alltäglich und bürotauglich sind. Dass Queerphobie kaum als solche erkannt wird und wenig bis nichts dagegen gemacht wird. Durch ranghohe Politiker*innen, welche den Rechtsextremismus verharmlosen oder sogar glorifizieren, wird Rassismus und Migrationsfeindlichkeit wieder normalisiert. Die Reichen und Mächtigen, die Kapitalisten und rechten Politiker*innen versuchen, uns weiszumachen, dass wir gegen jedes einzelne Problem auch einzeln ankämpfen sollen. Denn sie wissen, dass wir kämpfen werden. Also versuchen sie uns zu schwächen. Uns zu spalten. Da die Pride für LGBT-Rechte. Hier die Antifa gegen die Rechten. Dort die Palästinenser*innen gegen Genozid. Vielleicht mal noch eine Wohndemo gegen höhere Mieten und der Sozialismus gegen den Kapitalismus. Einzelne Gruppen, einzelne Kämpfe. Aber wir müssen uns vereinen! Wir müssen intersektional denken. In unserem täglichen Handeln, in unserem politischen Aktivismus, in unserem Queersein und in dem, was wir voneinander lernen. Wir müssen intersektional kämpfen. Wir müssen gemeinsam kämpfen. Lasst uns zusammenhalten! Lasst uns eine Welt erstreben, die für alle marginalisierten Gruppen besser ist! Lasst uns eine Welt erstreben, in der uns die Erde wichtig ist! Lasst uns die gemeinsamen Ursachen all dieser Ungerechtigkeiten auch gemeinsam bekämpfen! Zusammen sind wir stark! Zusammen sind wir laut! Nur zusammen verbrennen wir das Patriarchat und bauen auf der Asche der kapitalistischen Weltordnung unsere eigene Utopie auf!

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